Immer wieder nervenzermürbend: Man sucht im Internet eine Erklärung eines Begriffs, einer Theorie, eines Konzepts. Und findet dann bei Wikipedia irgendein verschlungenes Satzgedärm, das offensichtlich durch sich an Detailgenauigkeit überbieten wollende Lehrer mit reichlich Tagesfreizeit entstanden ist. So wird im Laufe eines Artikels zuverlässig jede zierlich und zerbrechlich am Horizont heraufziehenden Ahnung von Verständnis von deutschen Zack-Zack-Cheferklärer-Soldatenstiefeln zermalmt. Wer will, liest den Eintrag zu Fraktalen.
Und danach möge der Suchende ein Buch von oder über Heinz von Förster aufschlagen. Man liest: „Fraktale. Was sind das für seltsame Gebilde? Es sind geometrische Figuren, die die Eigenschaft haben, dass der Teil so ist wie das Ganze“.
So einfach ist das. Danke, Heinz!