Der Vorschlag des Co GrüJu Vorsitzenden (Verstaatlichung von klimaschädigenden Industrieunternehmen) und die Studie von YouGov („Arbeitszufriedenheitsreport“), in der zum Thema befragte Akademiker angaben, für sie spiele die Haltung der Unternehmung eine genauso wichtige Rolle wie das Gehalt, zeigt wie gründlich die kulturellen Pflüge der critical theory von ihren Ideologen und Followern durch die Institutionen und Generationen gezogen wurden.
Dass „Haltung zeigen“ (also folgenloses und fast kostenfreies Contenterzeugen) jemals zu einem entscheidenden Kriterium für ein Wirtschaftsunternehmen heranwachsen kann, kann nur durch Ideologisierung und Verblendung einerseits und andererseits vollkommene Ahnungslosigkeit darüber, wie Wirtschaft auf Märkten funktioniert, erklärt werden.
Sonst wäre es allen Beteiligten klar, dass Unternehmen sich freuen, wenn sie so billig wegkommen beim Anlocken der Jobsuchenden. „Haltung“ erzeugt ein Praktikant in der Marketingabteilung mit ein paar Stanzen zu Diversität und Inklusion und einem Regenbogenflaggen-jpeg.
Dass die Leute aber glauben, die Wirtschaftsunternehmen könnten anders handeln und Worten auch (dann schnell renditeschädigende) Taten folgen lassen, lässt sich nur mit dem zusätzlichen Einleiten ideologischer Giftstoffe in die entleerten Gehirne vorwiegend junger Menschen erklären.
Was folgt? 2 Fragen und eine Aufgabe:
1. Verbieten die klassischen Werte des Liberalismus ein Verbot von TikTok?
2. Gebieten die klassischen Werte des Liberalismus das Tolerieren von Parteien wie AfD und LINKE?
3. Finde, beschreibe und begründe eine differenzierte Position zu 1. und 2. die sich aus den klassischen Werten des Liberalismus ergibt.