Perfect days

Bevor ich es vergesse: Perfect Days ist ein bezaubernder Film. Wim Wenders (wie auch immer er das macht) schafft es, die Stimmung meiner japanischen Allzeitfavoritenserien Midnight Diner Tokyo und The Makanai: Cooking for the Maiko House in einem Film einzufangen, der gar nichts mit Kochen zu tun hat – aber alles mit der japanischen Liebe zum Ritual. Später mehr….

Stirb nie, Ivory

Es ist noch nicht zu spät, zu sagen bzw. hier zu schreiben, dass „Call me by your name“ der beste Film des letzten Jahres war. Weil er der beste Film der letzten geschätzt zehn Jahre ist.

Das geht also noch, perfekte Filme zu machen mit denselben Mitteln, Inhalten, Absichten, Gefühlen wie in den 80ern.

Dasselbe Hochsommerhochgefühl wie bei Zimmer mit Aussicht (auch Italien), Der Ruhm meines Vaters (Provence) und Wiedersehen mit Brideshead (England, die Fernsehserie, nicht der Film).

Es gilt ausserdem die Regel: Kein Film, wo er die Finger mit drin hatte, kann schlecht sein:

Stirb nie, Ivory!